Wienerwald Yun Hwa Dharma Sah

Meditation

Ein Mensch, ganz gleich wer, der sich zu konzentrieren und zu fokussieren weiß, kann seine ihm übertragene Aufgabe besser erfüllen als andere. Konzentrieren und fokussieren bedeutet, den Geist an einen Ort zu bringen, sodass ein Mensch, der starke Fähigkeiten zur Konzentration hat, seine Arbeit immer besser als andere erledigen kann, ganz gleich, um was für Arbeit es sich handelt. Gleichzeitig ist er so kreativ, dass er in seiner Arbeit immer viel mehr Fortschritte als Andere machen wird. Egal, in was für einer Lage er sich befindet oder was für eine Arbeit er hat, er wird immer ohne Unsicherheiten oder Befürchtungen seine Fähigkeiten aufbauen. Er macht einfach aufrichtig und mit ganzem Herzen seine Arbeit, was gute Ergebnisse und Erfolg herbeiführt. Er wird zu einem Menschen, der von anderen gebraucht wird.

Ein Mensch, der sich nicht konzentrieren und fokussieren kann, ist das genaue Gegenteil. Er macht Dinge auf eine sehr komplizierte Weise, versucht seinen Geist auf alle möglichen Arten zu gebrauchen und kann nicht einmal eine Aufgabe korrekt erfüllen. Folglich beschweren sich die Leute immer über ihn. Selbst bei der Praxis, wenn ein Mensch einen starken Konzentrationsgeist hat, wird sich seine Praxis vertiefen, und er kann sich selbst klar machen.

Ein negativer Mensch, dessen Geist nicht gut ist, hat eine sehr geringe Fähigkeit zur Konzentration, da alle Gedanken, die in seinem Geist erscheinen, sich stets in eine negative Richtung wenden, und ein negativer Gedanke immer komplizierter ist als ein positiver Gedanke. Er folgt diesem negativen Gedanken, und dann muss er diesen negativen Gedanken verdecken. Er nutzt seinen Geist unnötig, sodass sein Geist überall herum verstreut ist. Aufgrund seines zerstreuten Geistes kann er sich nicht korrekt auf einen Ort konzentrieren.

Wenn der eigene Geist immer beschäftigt ist, ist es schwierig, sich zu sammeln.

Vergessen Sie beim Meditieren nicht diese Worte: Wie eine Katze, die darauf wartet, dass eine Ratte aus ihrem Loch kommt, wenn man diesen konzentrierten und fokussierten Geist hat, kann man alles erreichen. Fragen Sie sich mit diesem konzentrierten und fokussierten Geist: Wer bin ich? Was bin ich? Was ist dies?

Daily Sutra über Meditation

8559 15. November 2015, Lotus Buddhist Monastery
 
 
Meditation bedeutet nicht, in irgendeine Art Denken zu fallen, sondern alle Gedanken niederzulegen und sich angenehm auszuruhen. Wenn man in bestimmten Arten von Gedanken verweilt, während man meditiert, bedeutet es tatsächlich, dass man Täuschungen und Illusionen zum Opfer fällt.
 
Es ist notwendig, aus Täuschungen und Illusionen herauszukommen und die Gedanken dorthin zu bringen, wo man sitzt und steht. Gleichzeitig sollte selbst dieser ursprüngliche Gedanke beseitigt werden, um eine vollständige und angenehme Meditation zu haben.
 
Alle Gedanken sind entspannt und beruhigen sich weiter, bis sie verschwinden. Dies ist der Moment, wenn die Meditation beginnt. Deshalb darf man, während man in der Meditation ist, keine Täuschungen und Illusionen entstehen und in den Vordergrund treten lassen. Stattdessen muss es einen Zustand der Erholung und des Wohlbefindens geben, da sich Körper und Geist dann ganz von selbst wohlfühlen werden. Gleichzeitig kann eine wirklich tiefe Meditation, was das Samadhi ist, beginnen und Probleme im Körper oder bestimmte physische Behinderungen verschwinden. Auf diese Weise kann sich wahrer Nutzen ergeben.
 
Meditation sollte nicht solange dauern. Wenn dem so sein sollte, wäre es falsch. Nachdem man sich für eine Anzahl Minuten für die Meditation entschieden hat, sollte man diese Zeit einhalten. Wenn sie vorbei ist, ist es am besten aufzustehen und die gegebenen Pflichten von ganzem Herzen auszuführen. Zu der Zeit wird das Gehirn klar werden und es gibt auch keine Behinderung. Es tauchen sogar bestimmte Ideen auf, die die Fähigkeit verleihen, die gegebenen Aufgaben sehr weise auszuführen.
 
Man sollte nicht für einen länger andauernden Zeitraum oder unaufhörlich meditieren. Es ist deshalb weise, eine bestimmte Zeit festzulegen. Außerdem muss man, wann immer man sich bewegt, die Arbeit fleißig verrichten, so dass alle Täuschungen und Illusionen vertrieben werden. Daher werden weder Müdigkeit noch Stress auftauchen, welche Aufgaben auch immer man hat. Gleichzeitig beendet man die gegebenen Pflichten von ganzem Herzen, um im Dienste anderer benötigt zu werden und auf diese Weise unermessliche Tugend anzusammeln.
 
Die Bedeutung der Meditation ist, das wahre „Ich“ zu finden. Aber individuelles Karma verdeckt dieses wahre „Ich“ genauso wie eine Wolke. Obwohl das „wahre Ich“ mit uns allen 24 Stunden am Tag zusammen ist, können wir es nicht sehen oder hören. Individuelles Karma und Täuschungen und Illusionen sind genauso wie Wolken am Himmel und dies ist der Grund, weshalb es nicht möglich ist, zu sehen und zu hören.
 
Doch wenn Sie meditieren, versuchen Sie nicht, zu bekommen, was Sie wollen. Die Praxis muss darauf fokussiert sein, alle Begierden niederzulegen und der Besitzer des wahren „Ich“ zu werden. Zu der Zeit darf die Meditation nicht von Gier oder persönlichem Nutzen angetrieben werden oder von dem Wunsch höher zu sein oder zusätzliche Bedingungen zu erfüllen. All diese werden automatisch beseitigt.
 
Kürzlich erreichte jemand, der diese Art Praxis machte als er für ein politisches Amt kandidierte, das, was er sich wünschte, ohne negatives Karma zu schaffen.